Auch das muss sein: das Finanzielle

Eine Elterninitiative lebt besonders vom Engagement ihrer Mitglieder. Um kostengünstig zu arbeiten, werden einige Aufgaben nicht extern vergeben, sondern von den Eltern übernommen. Hierzu gehören z. B. Einkaufsdienste, die Pflege des Außengeländes oder die Mithilfe bei Festen und Projekten.

Den Großteil der laufenden Kosten der Kindertagesstätte trägt wie bei allen öffentlich anerkannten Kindertageseinrichtungen das Jugendamt (Städtisches und Landesjugendamt). Der Rest muss vom Verein aufgebracht werden und wird auf die Eltern umgelegt. Zusätzlich zum regulären Beitragssatz für das Jugendamt sind das derzeit 120,35 Euro pro Kind im Monat für eine Ganztagsbetreuung. Darin sind 80,35 Euro für Essen und Getränke sowie 40,00 Euro für den Vereinsbeitrag enthalten. Der einkommensabhängige Grundbeitrag für die Inanspruchnahme einer Kindertageseinrichtung wird direkt an das Jugendamt gezahlt.

Mit den Mitgliedsbeiträgen für den Verein werden die Kosten für sonstige notwendige oder sinnvolle Aufwendungen der Einrichtung gedeckt: zusätzlicher pädagogischer Aufwand, Versicherungen, Reinigungskraft usw.

Bei uns ist immer 'was los!

Neben Geburtstagen begehen wir die traditionellen Feste, die unseren Alltag prägen. Das heißt, dass bei uns St. Martin, Nikolaus, Weihnachten und Ostern immer etwas Besonderes passiert. Aber auch darüber hinaus feiern unsere drei Gruppen jeweils ein eigenes Sommerfest am Ende des Kita-Jahres und der gesamte Kindergarten feiert ein großes Sommerfest mit vielen Aktionen und Spielen.

 

Ich geh' mit meiner Laterne... 
Sobald es dunkel wird, treffen sich Kinder, Eltern, Großeltern und ErzieherInnen in unserem Garten, um gemeinsam das St. Martins-Fest zu feiern. Die Kinder bringen ihre selbst gebastelten Laternen mit, es gibt Kakao, Tee und für die Erwachsenen Glühwein. Einige Kinder führen die St. Martins-Geschichte auf und die Elternband bringt Klassiker wir "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne" oder auch mal ein modernes Martinslied wie die Giga-Gans.

   

 

Weihnachtsbasar
In diesem Jahr sind bei uns am 29. November von 15.00 bis 18.00 Uhr die Türen für unseren traditionellen Weihnachtsbasar geöffnet. Dabei wird das von den Kindern Gebastelte, selbst gebackenes, Kaffee und Kuchen verkauft und die Elternband spielt Weihnachtslieder. Viele der gebastelten Werke sind im Rahmen von Elternstunden entstanden, d.h. Eltern haben einen Tag oder einige Stunden in der Kita hospitiert und mit den Kindern gemeinsam etwas gebastelt und so ihre eigenen Ideen mit eingebracht. Die Großeltern, Onkel und Tanten der Kinder sind zu diesem Fest auch herzlich eingeladen.

 

Adventskranzbinden mit Elke
Pünktlich zum ersten Advent haben einige Mütter unter der fachmännischen Anleitung von Elke wunderschöne Adventskränze selbst gebunden und und mit viel Liebe dekorieret. Und da dies mal ein Termin ganz ohne Kinder war, wurde auch das ein oder andere Gläschen Wein getrunken.

     

 

Der Nikolaus kommt! 
Die Vorweihnachtszeit ist immer etwas ganz Besonderes für unsere Kinder. Sie basteln fleißig und wenn der Nikolaus kommt, bringen alle ihre Strümpfe mit, die der Nikolaus dann auch fleißig befüllt. 

   

 

Weihnachtsfeier und Jahresabschluss
Mit einer kleinen Weihnachtsfeier beschließen wir traditionell auch das Kita-Jahr. Am letzten Kita-Tag vor den Weihnachtsferien treffen sich alle Kinder, Eltern und die ErzieherInnen in unserem Mehrzweckraum zum gemeinsamen Singen und es wird immer ein weihnachtliches Stück oder Lied aufgeführt. Anschliessend feiern alle in ihren jeweiligen Gruppen weiter und lassen so den Tag und ein ereignisreiches Jahr ausklingen.

 

Karneval
An Altweiber steht der DreiKäseHoch Kopf! Es gibt ein buntes Programm und ein gemeinsames Frühstück für alle Kinder und ErzieherInnen gemeinsam findet im Mehrzweckraum statt. Abholzeit ist an diesem Tag um 14 Uhr. Für Kinder, deren Eltern es beruflich nicht einrichten können, wird eine Notgruppe eingerichtet. Und bei all der Aufregung kann man schonmal ganz schön müde werden...

     


Osterfest
Ostern feiern wir traditionell am Gründonnerstag im Nordpark. Die größeren Kinder fahren mit einigen ErzieherInnen in den Nordpark an eine vom Osterhasen vorpräparierte Stelle. Die kleinere Kinder werden mit dem Auto gebracht. Im Nordpark gibt es dann ein leckeres Buffet, die Kinder singen Osterlieder und für jedes Kind hat der Osterhase ein eigenes Osternestchen versteckt. Zu diesem Fest sind auch die Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel unserer Kinder eingeladen.

     


Sommerfest(e)

Im Sommer feiern wir nicht nur einmal! Gegen Ende des Kindergartenjahres feiern wir traditionell unser "großes" Kita-Sommerfest auf den Wiesen am Rhein. Für die Kinder werden verschiedene Mal-, Spiel- und Bastel-Aktionen vorbereitet, manchmal gibt es auch eine kleine Aufführung. Jeder bringt etwas zu essen mit, so dass es immer ein üppiges, leckeres Buffet für alle gibt. Zusätzlich feiern auch alle drei Gruppen ihre eigenen Sommerfeste zum Abschluss des Kita-Jahres. Auch zu diesen Festen sind die Großeltern, Onkel und Tanten der Kinder herzlich eingeladen.

   

Spielen, toben, lachen: das macht hungrig!

Die gesunde Ernährung unserer Kinder ist für uns besonders wichtig. Deshalb haben wir uns sehr bewusst dafür entschieden, dass im DreiKäseHoch täglich frisch gekocht wird. Und dass die Eltern mit entscheiden können, was auf den Tisch kommt und wo diese Lebensmittel eingekauft werden. Auch auf Kinder mit Allergien wird Rücksicht genommen. Bei der Vielfalt der unterschiedlichen Unverträglichkeiten ist das zwar nicht täglich möglich, aber wir bemühen uns auch hierbei, auf die Bedürfnisse unserer Kinder einzugehen. Zweimal in der Woche wird ein Allergie-Essen auf den Speiseplan gesetzt, an dem auch alle Kinder mit Lebensmittelallergie teilnehmen können.

Unser Küchengremium, das von drei Eltern abwechselnd besetzt ist, erstellt wöchentlich den Ernährungsplan und auch die dafür notwendigen Einkaufslisten, die vom Einkaufsgremium übernommen werden. Dabei gibt es einmal pro Woche Fisch, einmal pro Woche Fleisch und es ist immer frisches Gemüse dabei. Soweit es möglich ist, kaufen wir Bio-Nahrungsmittel und verwenden Produkte aus der Region. Wir verwenden zudem sehr viel saisonales Obst und Gemüse, denn unsere Kinder sollen auch die Jahreszeiten schmecken. Die Eltern müssen nicht selbst kochen - dafür gibt es im DreiKäseHoch unsere gute Seele Mercan, deren Essen die Kinder lieben! Und weil unseren Kindern das Essen im DreiKäseHoch so gut schmeckt, gibt es die besten Rezepte in einem Kochbuch zum nachlesen und nachkochen. Einfach über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellen. Mehr zum Kochbuch gibt's hier.

Und auch das Benehmen bei Tisch und das sichere Handhaben von Messer und Gabel liegen uns genauso am Herzen, wie der respektvolle Umgang mit Lebensmitteln. Unsere Kinder helfen auch dabei, den Tisch ein- und abzudecken. Wer fühlt sich nicht schon gleich beim Anblick eines so einladend gedeckten, leckeren Frühstückstisch am Morgen herzlich Willkommen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Erstellen unserer Esspläne orientieren wir uns an den Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung, Dortmund.

Hier beispielhaft der Ernährungsplan einer Woche:

 

Vom Geben und Nehmen

Eine Kindertagesstätte, die als Elterninitiative geführt wird, ist ein bisschen anders. Alle Eltern haben mehr Mitspracherechte, was die Einrichtung und die Betreuung ihrer Kinder betrifft. Aber auch mehr Pflichten, wenn es um den Einsatz an Zeit und Energie für die Einrichtung geht. Die Eltern übernehmen viele Aufgaben, die entweder an externe Dienstleister vergeben würden oder die es sonst - so wie in vielen anderen Kindergärten - gar nicht erst geben würde. So bieten Eltern beispielsweise die spielerische Heranführung an eine Fremdsprache oder Musikunterricht an. Das Engagement der Eltern macht also das Mehr an Qualität für die Kinder aus. Gleichzeitig können sich die Eltern aktiv am Kindergartenalltag beteiligen und sind somit "näher dran".


Mitbestimmung

Grundsätzlich haben die Eltern viele Möglichkeiten, das Leben ihrer Kinder im DreiKäseHoch mitzubestimmen. Natürlich hat das Grenzen, denn Veränderungen müssen bei allen Eltern mehrheitsfähig sein und die Arbeit des pädagogischen Teams soll nicht darunter leiden. Ideen sind jederzeit willkommen und können in der Eltern-/Mitgliederversammlung diskutiert und verabschiedet werden.


Versammlungen: Elternabende, Elternversammlung und Mitgliederversammlung

Der Elternabend ist dazu gedacht, sich mit den ErzieherInnen und den Eltern der jeweiligen Gruppe auszutauschen. Das Team berichtet über die Entwicklung der Gruppe, Termine und Organisatorisches. Die Eltern können Wünsche äußern, neue Ideen diskutieren und alles loswerden, was sie bezüglich der Kinder oder Tagesstätte auf dem Herzen haben. In jeder Gruppe gibt es in der Regel vier Elternabende pro Kita-Jahr.

Bei der Elternversammlung treffen sich alle Mitglieder des Vereins gruppenübergreifend. Hier werden die Belange der gesamten Kita diskutiert, entschieden und auf den Weg gebracht. Das können Kosten für neue Anschaffungen, personelle Veränderungen im Team, Organisatorisches oder die Verteilung der zu erledigenden Aufgaben in den Gremien sein.

Die Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Alles, was den Verein betrifft, wird hier besprochen. Der Vorstand legt seinen Bericht vor, die Finanzen werden offen gelegt und neue Vorstandsmitglieder gewählt. Im Bedarfsfall gibt es auch schon mal eine außerordentliche Versammlung.


Elternstunden

Wer Spaß daran hat, kann in Absprache mit dem ErzieherInnen-Team in einer Elternstunde ergänzende Angebote (zum Beispiel Basteln, Musik, Vorlesen, etc.) für die Kinder veranstalten. Ausflüge werden oft von Eltern mit organisiert und begleitet.


Elterngremien

Alle Eltern sind Mitglied in einem Arbeits-Gremium pro Kind. Dafür werden rund 40-50 Stunden Mitarbeit pro Jahr angesetzt. Es gibt viele Gremien, zum Beispiel für Feste, die Finanzen, die Küche, den Garten, die IT, Sprach- oder Musikunterricht oder die Müllentsorgung. Welche es gibt, wird jedes Jahr vom Vorstand festgelegt. Dabei wird natürlich darauf geachtet, dass die Erfahrungen und Neigungen der Eltern optimal genutzt werden.


Aktionstage

Mit Elterninitiative ist nicht nur Mitbestimmung gemeint, sie hat auch durchaus praktische Seiten. Denn wir krempeln gemeinsam die Ärmel für die Kita hoch. An Aktionstagen werden einige Arbeiten, die in einer Einrichtung regelmäßig anfallen, von Eltern erledigt. Sie finden viermal im Jahr am Wochenende statt. Es geht zum Beispiel um die Grundreinigung, Instandhaltung und Verbesserung unserer Einrichtung. Der Zeitaufwand beträgt jeweils ca. zwei Stunden pro Kind. Die alltägliche Reinigung erledigt eine bezahlte Kraft. Und natürlich beauftragen wir auch Handwerker um Dinge zu erledigen.


Notfalldienste

Wenn unsere Reinigungskraft mal krank ist, sind wir darauf angewiesen, dass die Reinigung der Kita ebenfalls von den Eltern übernommen wird. Und sollten die Erzieherinnen einen Nachmittag für Team-Meetings benötigen oder von einer Grippewelle gepackt sein, finden sich immer wieder Eltern, die schon mal einspringen.